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Stromausfall meistern dank Photovoltaikanlage und Notstrom

Date31.01.2024
AuthorSvea Solar

Blackout und nun? Du fragst dich, ob du im Falle eines Stromausfalls deinen Solarstrom nutzen kannst? Die Antwort lautet ja. Denn dafür gibt es Not- und Ersatzstromsysteme. In diesem Artikel erklären wir dir, was Notstrom ist, was der Unterschied zwischen Not- und Ersatzstrom ist. Zudem zeigen wir dir verschiedene Methoden der Ersatzstromversorgung.

Inhaltsverzeichnis

  1. Was bedeutet Notstrom?
  2. Lohnt sich eine Notstromversorgung?
  3. Was ist der Unterschied zwischen Notstrom und Ersatzstrom?

Einfamilienhaus aus Holz mit Solaranlagen auf dem Dach.

Was bedeutet Notstrom?

Notstromversorgung bezieht sich auf die Bereitstellung von elektrischer Energie in Notfällen oder bei Stromausfall. Sie dient dazu, den Betrieb kritischer Systeme aufrechtzuerhalten, wenn die normale Stromversorgung ausfällt. Der Begriff findet Anwendung in verschiedenen Umgebungen und Kontexten wie Wohnhäusern, Unternehmen, Krankenhäusern, Rechenzentren, Industrieanlagen und weiteren Einrichtungen.

Zur Bereitstellung einer Notstromversorgung gibt es verschiedene Methoden. Im Folgenden sind die wichtigsten Verfahren aufgeführt.

  • Notstromaggregat: Notstromaggregate speichern elektrische Energie und setzen sie bei Bedarf frei. Somit sind die Aggregate eine zuverlässige Stromquelle, die bei kurzzeitigen Stromausfällen eingesetzt werden kann.
  • Stromgenerator: Diese Geräte erzeugen Elektrizität, indem sie Brennstoffe wie Diesel, Benzin oder Erdgas verbrennen. Sie können so auch längere Stromausfälle überbrücken.
  • Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV): Eine USV-Anlage ist eine Kombination aus Batterien und Wechselrichter. Sie schützt die angeschlossenen Geräte vor kurzfristigen Ausfällen und ermöglicht bei längeren Störungen ein nahtloses Umschalten auf ein Notstromaggregat.

Ist eine Notstromversorgung sinnvoll?

Obwohl die Stromversorgung in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern deutlich stabiler ist, können gelegentlich Stromausfälle auftreten. Wer eine Photovoltaikanlage hat, benötigt außerdem eine Notstromfunktion, um den Betrieb aufrechtzuerhalten.

Eine Notstromfunktion bietet zudem zusätzliche Sicherheit und dient als proaktive Maßnahme gegen mögliche zukünftige Ausfälle. In den letzten Jahren sind Stromausfälle aufgrund des zunehmenden Risikos von Unwettern durch den Klimawandel merklich gestiegen. Mit Hilfe von Solarstromanlagen ist es möglich, autark Strom zu erzeugen und bei Netzausfall auf den gespeicherten Solarstrom zurückzugreifen.

Was ist der Unterschied zwischen Notstromsteckdose und Ersatzstrom?

In vielen Fällen werden diese Begriffe gleichbedeutend gebraucht. Ihre Verwendung kann jedoch je nach Kontext variieren. Eine Notfallstromsteckdose bezieht sich spezifisch auf eine einzelne Steckdose oder eine Gruppe von Steckdosen, die während eines Stromausfalls oder Notfalls mit Ersatzstrom versorgt werden können. Im Gegensatz dazu bezeichnet Ersatzstrom eher das allgemeine Konzept einer alternativen Energiequelle, die im Bedarfsfall einspringt. Dies lässt sich auf verschiedene Weise realisieren. Dazu gehören Notstromgeneratoren, Batteriesysteme, Solarenergie oder andere Backup-Systeme.

Notstromsteckdose

Eine Notstromsteckdose liefert Strom für elektrische Geräte und Ausrüstungen, auch bei einem Stromausfall oder in Notfällen. Zu den wichtigsten Merkmalen und Funktionen von Notstromsteckdosen gehören unter anderem:

Integrierte Batterien oder Generatoren

Notstromsteckdosen sind normalerweise mit eingebauten Batterien oder Anschlüssen für externe Notstromgeneratoren ausgestattet. Sie stellen elektrische Versorgung auch dann sicher, wenn das öffentliche Stromnetz nicht zur Verfügung steht.

Automatischer Umschaltmechanismus

Hochwertige Notstromsteckdosen haben oft automatische Umschaltmechanismen. Diese Mechanismen gewährleisten einen reibungslosen Übergang von der normalen Energieversorgung auf die Notstromquelle. Dadurch wird eine unterbrechungsfreie Versorgung der angeschlossenen Elektrogeräte sichergestellt.

Schutzfunktionen

Notstromsteckdosen bieten zusätzliche Schutzfunktionen. Sie schützen angeschlossene Elektrogeräte z.B. vor Überspannungen oder Stromspitzen.

Vielseitige Anwendung

Notstromsteckdosen werden in verschiedenen Umgebungen eingesetzt, wie beispielsweise in Haushalten, Büros und Industrieanlagen. Sie sind besonders nützlich an Orten, an denen eine zuverlässige Energieversorgung von entscheidender Bedeutung ist.

Eine PV-Komplettanlage mit Stromspeicher und Ladestation von Svea Solar. Auch mit Stromspeicher mit Back-Uplösung verfürgbar.

Ersatzstrom

Die elektrischen Haushaltsgeräte werden bei einer Notstromversorgung automatisch auf die Versorgung aus dem Stromspeicher der Photovoltaikanlage umgeschaltet. Der Kühlschrank wird somit auch mit Strom aus dem Speicher versorgt. In vielen Fällen ist es sogar möglich, den Speicher weiterhin über die Photovoltaikanlage nachzuladen. Als Verbraucher musst du nicht manuell eingreifen und wirst kontinuierlich mit Strom versorgt.

In der Theorie könnten alle Haushaltsgeräte im Haus an das Notstromsystem angeschlossen werden. In den meisten Fällen ist ein gleichzeitiger Betrieb jedoch nicht möglich. Denn der Wechselrichter würde sich wegen Überlastung abschalten. Daher erweist es sich in der Praxis oft als sinnvoller, nur ausgewählte Stromkreise mit wichtigen Geräten zu versorgen.

Produkte mit Backup-Lösung

Um unseren Kunden eine Backup-Lösung anbieten zu können, arbeiten wir mit dem israelischen Hersteller SolarEdge zusammen. Die Produkte von der Firma SolarEdge bieten innovative Wechselrichter, Stromspeicher und Backup-Lösungen. So kann dein Einfamilienhaus auch bei einem Stromausfall weiterhin mit Solarstrom versorgt werden.

Die Ersatzstromlösung bietet dabei eine sichere und autonome Möglichkeit zur kontinuierlichen Elektrizitätsversorgung. Sie schaltet automatisch und zuverlässig in den Ersatzstrombetrieb um, selbst während eines Stromausfalls.

Darüber hinaus sind Stromspeicher seit Januar 2023 von der MwSt. befreit, d.h. sie unterliegen dem Nullsteuersatz von 0%.

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